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Historique

Im Jahre 1962 gibt der damalige Wilwerwiltzer Bürgermeister Eufers mit den Schöffen Racké und Weiler im Einverständnis mit Schulinspektor Maerz dem Architektenbüro Thill den Auftrag zum Bau einer Mittelpunktschule, die die alten Schulgebäude von Wilwerwiltz, Pintsch, Lellingen und Enscheringen vorteilhaft ersetzen soll.

Am 19.September 1964 ziehen die alten Schulmöbel in die neue Schule um.

Offiziell erobern die Schulkinder am 21.September 1964 ihr neues Reich.Das neue Schulgebäude besteht aus 3 Pavillons. Es hat im Erdgeschoss für die 3 LehrerInnen je einen großen und einen kleinen Klassenraum, durch eine Glaswand voneinander akustisch getrennt.Im Kellergeschoss befinden sich die technischen Anlagen, Garage für die Autos des Lehrpersonals sowie mehrere Kellerräume.

Bis 1976 unterrichtete jede Lehrperson 2 gemischte Klassen mit Schülern ausschließlich aus der Gemeinde Wilwerwiltz.

Ab September 1976 besuchten die ersten Schüler der Gemeinde Kautenbach die Primärschule Wilwerwiltz, da die schwindende Schülerzahl den weiteren Betrieb der Kautenbacher Schule in Frage stellte. Trotz schlechter Straßenverbindung zwischen den beiden Gemeinden wurde der Schülertransport per Auto organisiert, durchgeführt von Privatleuten im Auftrag der Gemeinden. Die geringe Schülerzahl in den beiden betroffenen Gemeinden führt ab 1980 zum Fehlen eines ganzen Jahrgangs, später zu einer Klasse mit nur einer Schülerin.

Im September 1982 Einführung der Pausenmilch.

Für das Schuljahr 1987/88 entsteht im Kellergeschoss ein Turnraum, der lange Jahre als Provisorium herhalten wird.

Vom Schuljahr 1988/89 an erscheint trimestriell die Wëlwerwolzer Schoulzeitung.

Ab 1992 werden progressiv die alten Schulmöbel durch neue ersetzt. Gleichzeitig erhält der Schulhof durch Spiel- und Klettergeräte ein moderneres Gesicht.

Ab Sommer 1993 übernimmt das neugegründete Syndicat Intercommunal pour l'Enseignement Scolaire dans les Communes de Wilwerwiltz et Kautenbach, kurz Schoulkauz genannt, den Betrieb sämtlicher Schulgebäude.

Ab September 1993 kann wegen steigender Schülerzahlen eine vierte Lehrperson eingestellt werden. Der lange Weg zum Ein-Klassen-System beginnt.

Im Spätherbst 1993 beginnt dann auch die erste Etappe des Umbaus und der Erweiterung der Primärschule.

1995/96 sieht die Einstellung einer 5. Lehrperson sowie das Weiterbestehen der Baustelle. Im Laufe desselben Schuljahres wird das erste Informatikmaterial in Betrieb genommen.

1996/97 tritt die Gemeinde Eschweiler mit Erpeldingen, Eschweiler, Knaphoscheid und Selscheid dem Schoulkauz bei. Offiziell stellt sich die erweiterte Mannschaft am 22.Mai 1997 der Elternschaft vor. Die mehr als 100 Schüler werden erstmals von 6 LehrerInnen unterrichtet: der Weg zum Ein-Klassen-System ist geschafft.

Am 13. Juni 1997 geht mit der Einweihung der erweiterten Schule die 3-jährige Bauzeit zu Ende. Das renovierte Gebäude erweist sich zu diesem Zeitpunkt bereits als zu klein.

Deshalb muss für September 1997 im Kellergeschoss ein zusätzlicher Klassensaal eingerichtet und eine 7. Lehrstelle geschaffen werden.

Die 25. Schulzeitung erscheint im Dezember 1997.

Das Schuljahr 1998/99 bringt ein Anwachsen der Schülerzahl auf 140. Die Einführung von Moralunterricht und Cours d'appui zieht eine solche räumliche Beengung nach sich, dass der Probesaal der Fanfare Kiischpelt zu Unterrichtszwecken mit einbezogen werden muss. Die Schaffung zusätzlichen Schulraums erhält Priorität.

So wird im Herbst 1999 der seit 10 Jahren als Provisorium geltende Turnraum im Untergeschoss umgebaut und durch 2 neue Klassenräume ersetzt, zugleich erlaubt die Eröffnung des neuen Centre Communal Wilwerwiltz den Umzug der lokalen Musikgesellschaft und dadurch die Schaffung eines 9.Klassenraums. Der Sportunterricht findet ab Oktober 1999 im Centre Communal statt. In weite Ferne gerückt sind Ideen und Pläne für einen Schulneubau mit Sporthalle.

Im Schuljahr 1999/2000 unterrichten in der Primärschule 9 KlassenlehrerInnen, 2 Surnuméraires, 1 Lehrer für Cours d'appui, 1 Lehrerin für Moralunterricht, 1 Pfarrer sowie 2 Katechetinnen. Die Schülerzahl steigt in den drei Gemeinden weiter an. Deshalb öffnet eine dritte Vorschulklasse in Knaphoscheid ihre Türen. Eine weitere Klasse wird es auch in der Primärschule geben. 

Im Schuljahr 2000/2001 unterrichten also 10 KlassenlehrerInnen, 2 Surnuméraires, 1 Lehrerin für Cours d´apuui, 1 Lehrerin für Moralunterricht, 1 Pfarrer sowie 2 Katechetinnen. Ebenso sind 3 Vorschullehrerinnen beschäftigt.

Schuljahr 2002/2003: In diesem Schuljahr gibt es nur noch 9 Schulklassen, 2 Surnuméraires, 1 Lehrerin für Cours d´appui, 1 Lehrerin für Moralunterricht, 1 Pfarrer, sowie 2 Katechetinnen und 3 Vorschulklassen. Im Jahr 2002 hat übrigens der Schulneubau in Wilwerwiltz begonnen.

Schuljahr 2003/2004Es gibt wieder 10 Schulklassen, 3 Surnuméraires, 1 Lehrerin für cours d'appui,1 Lehrerin für Moralunterricht, 1 Pfarrer sowie 2 Katechetinnen und 3 Vorschulklassen. Die Kinder sowie das Lehrerpersonal des Primaire sind zum letzten Mal in dem bestehenden Schulgebäude. 

Im September 2004 ziehen wir in das neue Schulgebäude um.

Schuljahr 2004/2005: In diesem Schuljahr gibt es 10 Klassen, 3 Surnuméraires,1 Appui, 1 Moralunterricht sowie 1 Pfarrer und 2 Katechetinnen. Die 3 Vorschulklassen bleiben bestehen, allerdings funktionniert eine Précoce-Klasse zusammen mit der Vorschuleklasse in Merkholtz. (Projekt)

Schuljahr 2005/2006: Eine Neuheit in diesem Schuljahr ist die "Team-Teaching-Klasse". In dieser Klasse werden 40 Kinder aus dem 5ten und 6ten Schuljahr gemischt von 3 Lehrkräften betreut. Neben dieser Klasse bestehen weitere 8 Klassen. Alles weitere bleibt wie im Schuljahr 2004/2005. 

Fusion der beiden Gemeinden Wilwerwiltz und Kautenbach ==> Geimeinde Kiischpelt

Schuljahr 2006/2007: Auch in diesem Schuljahr gibt es eine Neuheit: Das komplette Schulsystem wurde umgebaut. Es wird nun nicht mehr, wie bisher, in einzelnen Jahrgangsstufen unterrichtet, sondern in so genannten "Cyclen". Das bedeutet, dass jedesmal zwei Jahrgänge zusammen in einer Klasse unterrichtet werden. 

Im Praktischen sieht das so aus, dass das 1. und 2. Schuljahr nun zu einem Untergrad, die Klassen 3 und 4 zu einem Mittelgrad und die 5. und 6. Klasse zu einem Obergrad zusammengeschlossen werden.

Zu jedem Zyklus existieren jeweils 3 Klassen, die wiederum aus 17 oder 18 Schülern bestehen. Die Lehrkraft einer jeden Klasse unterrichtet somit zwei Jahrgänge innerhalb der selben Klasse. Dies soll nicht nur das soziale Verhalten fördern (Kinder helfen sich gegenseitig, arbeiten zusammen an gemeinsamen Zielen, ...). Es soll den Schülerinnen und Schülern auch ermöglicht werden, in ihrem eigenen Rhythmus zu arbeiten, da kein verlangtes Wissen innerhalb eines Jahres abgerufen werden muss. Die SchülerInnen haben nun 2 Jahre Zeit um vorher festgelegte Ziele zu erreichen und können diese Ziele in ihrem eigenen Arbeitstempo erarbeiten.

Ein weiteres Novum ist, dass die Vorschulklassen nun nicht mehr getrennt voneinander auf lokalem Plan unterrichten, sondern alle gemeinsam in das alte Primärschulgebäude umziehen. Es bleibt wie bisher bei drei Vorschulklassen, wobei eine dieser Klassen gemeinsam mit einer "Précoce-Klasse" funktioniert. 

Schuljahr 2007/2008:  Das Schulsystem in Lehr-/Lernzyklen hat sich bewährt und wird beibehalten. Damit passt die Schule des "Schoulkauz" genau in das neue Konzept des Ministeriums, welches vorsieht, dass alle Schulen nun in Zyklen organisiert werden sollen. Die Begriffe der Altersklassen werden aufgehoben und es wird nunmehr nur noch von Grundschule gesprochen, welche in 4 Zyklen aufgeteilt ist.
Konkret heißt das, dass der Kindergarten somit zum Grundschulzyklus 1 wird, und somit das 5/6 Schuljahr (Obergrad) zum Zyklus 4.

Das Ministerium sieht auch vor, dass verstärkt Wert auf das Fördern von Kompetenzen gelegt wird, da dies es den Schülern ermöglicht, sich schneller auf die wechselnden Wissensanforderungen jetzt und im späteren Berufsleben einzustellen.

Ein paar Änderungen gibt es in unserer internen Organisation: In diesem Jahr werden statt bisher 4 pädagogische Workshops (Ateliers) nunmehr 5 Workshops angeboten. Dies soll es uns ermöglichen noch gezielter auf besondere Anforderungen der Schüler eingehen zu können und dabei mit einer geringeren Schülerzahl pro Workshop arbeiten zu können.

Des Weiteren gibt es eine "Classe d'Apprentissages Intensifs", in der verschiedene Schüler, welche erhebliche Schwierigkeiten in einzelnen Teilbereichen aufweisen, nach ihrem Rhythmus gefördert werden können. Dies kann das ganze Jahr oder auch nur einige Wochen umgesetzt werden. In den restlichen Fächern, in denen das Kind keine Defizite aufweist, bleibt das Kind in seiner Stammklasse. Somit wird kein Schüler über einen längeren Zeitraum aus seiner Klasse ausgeschlossen.

Schuljahr 2008/2009:  Die Schulorganisation wird beibehalten wie bereits im Schuljahr 2007/2008. Der Bau unserer neuen Sporthalle hat begonnen, die in das Konzept einer "Maison relais" mit einfließen soll.

In einigen Klassen wird die Bewertung nach Kompetenzen zunehmend umgesetzt und zusätzlich zur klassischen Zensur, werden "Bilans de compétences" aufgestelt, so ähnlich wie es im CAI bereits seit dem Vorjahr der Fall ist.

Die Klassen eines selben Lernzyklus werden öfter untereinander und miteinander vermischt und die Lehrkörper sollen vermehrt als "Equipe de Cycle" funktionieren, die zusammen für vereinzelte Schüler alternative Lehr-/Lernangebote ausarbeitet. Auch in diesem Ansatz macht sich die Grundschule "Schoulkauz" bereits auf den Weg, die Auflagen des neuen Schulgesetztes zu erfüllen, welches übrigens für das kommende Schuljahr in Kraft treten wird.

Schuljahr 2009/2010:  Das neue Schulgesetz tritt in Kraft. Es wird nun verstärkt Augenmerk auf die Kompetenzen der Schüler gelegt. Nicht mehr das Wiedergeben von Wissen sondern das Anwenden gelernter Inhalte steht im Vordergrund.

Schuljahr 2010/2011:  Außer dem früheren 6. Schuljahr, nunmehr Cycle 4.2., haben alle Schüler nur noch die sogenannten "Bilans", ein Dokument das den Lernfortschritt des Schülers aufzeigt und nicht mehr nur den Lernstand. Die altbekannte "Zensur" ist somit fast komplett verschwunden und somit auch die Bewertung mit Punkten oder Noten. Auch der neue Lehrplan ist nun in seiner endgültigen Form veröffentlicht und wird an alle Lehrkörper ausgeteilt. Dieser greift, wie bereits in den Vorjahren angekündigt, verstärkt auf die Lernkompetenz des einzelnen Schülers zurück als auf das Pauken und Einstudieren von unverknüpftem Wissen. Des Weiteren werden die offiziellen Schulbücher nach und nach ersetzt durch neue Bücher und Programme, welche den neuen Lehr- und Lernstandards genügen sollen.
Die Maison Relais, welche nun operationell ist, soll es Schülern ermöglichen, sowohl schulisch als auch ausserschulisch best möglich betreut zu werden.

Schuljahr 2011/2012:  Die "Bilans" haben nun auch die klassische Zensur im Lernzyklus 4 ersetzt. Damit gehört das kleine grüne Haftchen offiziell der Vergangenheit an. Die Abschluss-Tests (épreuves standardisées) bleiben jedoch als Bewertungskriterium erhalten. Nun geht es drum, nach und nach die Lerninhalte des Lehrplans an die geforderten Kompetenzen anzupassen. Unsere Schule muss sich, wie jede Schule des Grossherzogtums, einen Plan de réussite scolaire setzen. Was unsere Schule angeht, so strebt dieser unter anderem eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Lernzyklen an.

Schuljahr 2012/2013:  Es gibt keine grossen Änderungen zu letztem Schuljahr, was Lerninhalte und Bewertungskriterien angeht. Das Lehrpersonal innerhalb eines Lernzyklus arbeitet immer mehr verstärkt gemeinsam und klassenübergreifend. Die grösste Änderung betrifft den Stundenplan. Die schulpflichtigen Samstage wurden abgeschafft und die obligatorischen Schulstunden in den wöchentlichen Stundenplan integriert. 

Schuljahre 2013/2014 - 2015/2016:  Die Klassen des Lernzyklus 2 arbeiten nun nicht mehr verteilt auf 3 Klassen sondern funktionieren vermehrt als 2 Gruppen die sich die Lehrkräfte nun je nach Arbeitsauftrag, Lernfortschritt oder Stärke der Schüler untereinander aufteilen. Die Lerninhalte werden alle an ein Hauptthema gekoppelt, womit sich der Lernzyklus 2 als letzter der 4 Lernzyklen in diese Arbeitsweise einfügt. Alle Klassen des "Schoulkauz" integrieren somit ihren Lernstoff in Themen, auch wenn die Herangehensweise von Zyklus zu Zyklus etwas variiert.

Schuljahr 2016/2017:  Aufgrund der steigenden Schülerzahlen, funktionieren alle Lernzyklen wiederum in einzelnen Jahrgangsklassen. Jeder Lernzyklus besteht nunmehr aus jeweils 2 Klassen des ersten Lehrjahrs und 2 Klassen des zweiten Lehrjahrs. Einzige Ausnahme bildet der Lernzyklus 4, der nur aus 2 Klassen insgesamt besteht. Hauptaugenmerk liegt vermehrt auf der Verbesserung und Anpassung des Sprachenunterrichts.  

Schuljahr 2017/2018 - 2018 / 2019:  Der Lernzyklus 1, bislang bestehend aus Précoce und 2 Klassen, wird aufgrund der steigenden Schülerzahlen auf 4 Klassen angehoben. Auch der Lernzyklus 3 besteht nun aus 2 Regelklassen und 2 Zyklusklassen.

Schuljahr 2019/2020:  Die steigenden Schülerzahlen erfordern mehr Platz und somit beginnen in diesem Schuljahr die Arbeiten für ein Verbindungsgebäude, welches die Grundschule mit der Maison Relais und der Sporthalle verbindet und Platz für weitere Klassenräume bietet. Ebenfalls neu ist in diesem Schuljahr der Posten des I-EBS, des Instituteur pour Elèves à Besoins Spécifiques. Dieses Projekt wurde vor 3 Jahren vom Bildungsministerium ins Leben gerufen um den speziellen Anforderungen einiger Schüler gerecht zu werden und die Lehrkräfte zu entlasten.

Ein weiterer Faktor, welcher die Schulorganisation beeinflusst, betrifft nicht nur unsere Schulgemeinde. Das Auftauchen und die rasche Ausbreitung des COVID-19 zwingt die Schulverantwortlichen zu gesundheitsschützenden Maßnahmen. Die Schüler werden nach einem landesweiten Lockdown ab Pfingsten in 2 voneinander getrennten Lerngruppen unterrichtet, wobei abwechselnd immer eine Gruppe in der Schule unterrichtet wird, die andere als Übungsgruppe von zuhause aus arbeitet. In den Klassen sowie innerhalb des Schulkomplexes müssen die Schüler einen Sicherheitsabstand von 2 Metern zu ihren Klassenkameraden und den Lehrpersonen halten oder einen Nasen-Mund-Schutz tragen. Die letzten Wochen des Schuljahres besuchen beide Gruppen wieder gemeinsam die Schule. Da die Situation um das Corona-Virus aber noch keinesfalls stabil ist, kann noch niemand voraussagen wie der Schulanfang im September aussehen wird.

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